Die "Hahnschen Gemeinschaften" sind Versammlungen frommer Christen zur Auslegung der Bibel. Sie haben über 10.000 Mitglieder. Sie führen sich zurück auf den Bauernsohn Johann Michael Hahn. Hahn hatte im Alter von 20 Jahren eine erste "Zentralschau"; diese Visionen hielten zeitlebens an, viele hielt er schriftlich fest. Als er begann, in Versammlungen darüber zu sprechen, wurde er bei der Kirchenleitung angezeigt und verhört. Hahn wurde ermahnt, sich in seinen Reden und Schriften mehr dem Sinn und der Sprache der Heiligen Schrift anzuschließen.
Nach dem Tod seines Vaters zog Hahn 1794 nach Sindlingen bei Herrenberg, wo er von Herzogin Franziska von Hohenheim gefördert wurde. 1803 konnte er sich hier ein Haus bauen und sich ganz seiner geistlichen Arbeit widmen. 15 Bände seiner Schriften legen davon Zeugnis ab.
Zahlreiche Menschen strömten von weit her zu seinen "Erbauungsstunden", in denen er ein theosophisches Christentum lehrte. Anfangs des 19. Jahrhunderts wollten viele fromme Schwaben ins Heilige Land auswandern, um dort den als nahe geglaubten Anbruch des Gottesreiches zu erwarten. Hahn verhinderte in heiliger Nüchternheit eine Massenauswanderung ebenso wie die drohende Trennung seiner Gemeinschaft von der Landeskirche.
Wenn Sie Kontakt zur M. Hahn'schen Gemeinschaft aufnehmen wollen, wenden Sie sich bitte an das evang. Dekanat in Schwäbisch Hall:
74523 Schwäbisch Hall
Tel.: 0791/72071
Fax: 0791/71202
email: Ev.Dekanat.SchwHall(at)gmx.de
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Inschrift: Inschrift: "Aus Gott - geboren - In Jesu gestorben - Mit dem Heiligen - Geiste versiegelt - Ruhet allhier - Joh. Michael Hahn - ledig"
Quelle: http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienJ/Johann_Michael_Hahn.html |