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Landeskirchliche GemeinschaftenIm letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erfasste die pietistische Aufbruchsbewegung eine Reihe evangelischer Landeskirchen. An vielen Orten führte dieser Aufbruch zur Entstehung von Landeskirchliche Gemeinschaften, die heute in und neben den traditionellen Kirchen ein eigenständiges Gemeindeleben entwickelt haben.
Landeskirchliche Gemeinschaften sind Zusammenschlüsse von Christen innerhalb der evangelischen Landeskirchen. Ihre Arbeit geschieht auf der Grundlage der Bibel und der reformatorischen Bekenntnisse.
Die Landeskirchliche Gemeinschaften verstehen sich als freie missionarische Werke innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland. Inhalt ihrer Arbeit ist der Aufruf zum lebendigen Glauben an Jesus Christus und die Pflege solidarischer Gemeinschaft durch Versammlungen im Gemeinschaftszentrum, in Gemeindegruppen in den Stadtteilen sowie in Hauskreisen. Sie möchte damit Hilfen zum christlichen Leben in Familie, Beruf, Gemeinde und Gesellschaft geben.
Gemeinschaftsangehörige sind Glieder ihrer Kirchengemeinden. Versammlungen finden traditionell außerhalb der üblichen Gottesdienstzeiten der Gemeinden statt. Sie werden unter wesentlicher Mitarbeit der Laien von Predigern und Pastoren gestaltet. Die Arbeit wird ausschließlich aus freiwilligen Spenden finanziert.
Auf den folgenden Seiten wollen wir einige Landeskirchliche Gemeinschaften vorstellen, die in den Hohenloher Kirchenbezirken anzutreffen sind.
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