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Angebote ehrenamtlicher Stellen

Auf dieser Seite können Kirchengemeinden und kirchliche Organisationen Angebote ehrenamtlicher Mitarbeit veröffentlichen.

Projekt tiefer Brunnen sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

Zeit schenken - Freude ernten ! Ehrenamt  - ein gutes Miteinander!  

 

Zur Erweiterung und Stärkung unseres Teams bei der Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge im Projekt Tiefer Brunnen suchen wir Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich engagieren wollen.

 

Der Tiefe Brunnen des Diakonieverbandes Schwäbisch Hall wird seit Anfang 2002 von einer Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erfahrungen im Bereich der Flüchtlingsarbeit vorangetrieben. Ziel des Projekts ist es, traumatisierte Menschen im Alltag persönlich zu begleiten und weitergehende Hilfen zu organisieren. Eigens dafür entwickelte Seminare für Frauen und Männer tragen zur Stabilisierung der Betroffenen bei, um der allgegenwärtigen Angst zu begegnen.

 

Wir suchen: Ehrenamtliche Frauen und Männer die sich in der gezielten Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge engagieren wollen.

Wir bieten: Einsatz entsprechend den pers. Neigungen und Möglichkeiten, Fortbildung, Team und fachliche Anleitung, kollegialer Austausch.

 

Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Gaby Hopfinger  u. Wolfgang Engel - Diakonieverband Schwäbisch Hall: Mauerstraße 5, 74523 Schwäb. Hall, 0791/94674211,

Fax 0791/946742911, e - mail: w.engel(at)diakonie-schwaebisch-hall.de, g.hopfinger(at)diakonie-schwaebisch-hall.de

weitere Infos

"Tiefer Brunnen" ein Projekt des Diakonieverbandes Schwäbisch Hall

 

Das  Projekt Tiefer Brunnen in Schwäbisch Hall wird seit Anfang 2002 von einer Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich aus dem Freundeskreis Asyl Gaildorf/Schwäbisch Hall gebildet hatte getragen. Die Trägerschaft und die organisatorische Leitung liegen beim Diakonieverband  Schwäbisch Hall – Bezirksstelle Schwäbisch Hall.

 

Zielgruppe

Zahlreiche Flüchtlinge kommen nach Deutschland , nachdem sie in ihrem Heimatland erniedrigt, gefoltert oder vergewaltigt wurden. Viele wurden mit dem Tod bedroht oder mussten mit ansehen, wie Angehörige mißhandelt oder getötet wurden. Diese Erlebnisse sind oft tief im Gedächtnis hängen geblieben. Sie können selbst in belanglosen Situationen Auslöser dafür sein, dass sie erneut von Todesängsten und Schreckensbildern überflutet werden. Die Asylanträge   vieler traumatisierter Flüchtlinge werden abgelehnt, weil sie die erlittenen Qualen nicht glaubhaft genug schildern können. Ständig von Abschiebung bedroht, leiden diese Menschen besonders schwer.

 

Hilfsmöglichkeiten

Traumatisierte Flüchtlinge bekommen nur schwer eine sofortige Psychotherapie . Der Weg dorthin ist oft langwierig – scheitert meist an der Finanzierung oder an der sprachlichen Barriere. Symptome wie Kopfschmerzen, Magen- und Rückenbeschwerden, immer wiederkehrende Ohnmachtsanfälle und Angstzustände werden von den Ärzten oftmals nur medikamentös behandelt. Oft verschlimmern sich die Beschwerden, werden chronisch. Eine sofortige und ganzheitliche Hilfe wäre nötig.

Diese leisten die Helferinnen und Helfer vom Projekt ‚Tiefer Brunnen‘. Für jede betroffene Frau ist dabei eine Vertrauensfrau, für jeden Mann ein Vertrauensmann zuständig. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden Trost und Zuwendung, helfen in rechtlichen Fragen, begleiten Behörden- und Arztbesuche.

Zwei- bis dreimal im Jahr findet ein ganztägiges Seminar zu einem bestimmten Thema statt. Die Seminare werden getrennt für Männer und Frauen angeboten. Ein Männerseminar war unter das Thema ‚Heimat‘ gestellt. Mit Hilfe praktischer Übungen – ein inneres Bild zum Thema wird zu Papier gebracht und anschließend der Gruppe vorgestellt – wird eine persönliche Verbindung zur Thematik hergestellt. Weitere Elemente dieser Seminartage sind:

- das Erlernen von Entspannungsübungen - die Möglichkeit sich über aktuelle Befindlichkeiten auszutauschen –gemeinsame sportliche Betätigung – Spaziergänge....es entsteht eine besondere Art von Gemeinsamkeit. Nicht selten öffnen sich Personen und können plötzlich von früher erzählen, was aufgrund der schweren seelischen Belastung nicht möglich war.

Im Jahr 2005 ist erstmalig die Durchführung einer Familienfreizeit geplant.

 

Gremium

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer tauschen sich regelmäßig in den Vorbereitungsgruppen für die Seminare aus.

Die Steuerungsgruppe ist eingerichtet zur Orientierungs- und Planungsarbeit . Regelmäßig findet ein Austausch statt mit Fachleuten aus den Bereichen Psychotherapie, Pädagogik und Recht.

Die organisatorische Begleitung durch den  Diakonieverband umfasst momentan:

Teilhabe und Mitgestaltung der Seminare.

Durchführung und Teilhabe bei der Vorbereitungs- bzw. Steuerungsgruppe.

Planung einer Familienfreizeit.

Ermöglichung eines Fortbildungs- und Supervisionsangebotes für die Ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Die Werbung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter.

 

Gaby Hopfinger

Evangelische Landeskirche in Württemberg  
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